Der USFC Krems ist mit Gerald (Discus) und Stefan  (ASW19) beim Trainings- und Ausbildungslehrgang in Mauterndorf vertreten. Es ist eine spannende Woche, anspruchsvolle Starkwindbedingungen in den Tauern sind eine Challenge für die Kremser Flachlandpiloten.  
 

 

  Gleich am ersten Trainingstag wartet eine "Tauernwelle" darauf befolgen zu werden. Sie transportiert die Piloten über die Wolken auf 4000m und manchmal ein wenig darüber smile

 Der zweite Trainingstag endet für Stefan mit der ASW19 schon nach 64km in einem Acker im Drautal. Zum Glück war der Mais noch in zartem Jungpflanzenstatus. 

SIS.at Flug

 
   

 Organisator Peter Di Bora und Meteorologe und Tasksetter David Richter-Trummer mit dem gesamten Team leisten perfekte Arbeit. Es ist alles perfekt organisiert, das Wetter optimal vorausgesagt und die Tasks sind den Bedingungen entsprechend anspruchsvoll gesetzt. Der erste Task führt ins Mariazellerland mit dem Wendepunkt am steirischen Seebergsattel Task 1 im SiS.at . Die Kremser Piloten sind gut unterwegs, wurden aber wie sehr viele andere Piloten Opfer der Luftraumbeschränkungen und landen im Mittelfeld des starken Starterfeldes.

Eine Warmfront legt den Rahmen für den zweiten Task: Alternativprogramm mit Vorträgen und Ausflügen ist angesagt. Entspannende Kneippkuren im eiskalten Schmelzwasser mit dem Anblick der Felsformationen, die am Tag davor noch Thermikquelle für die Überquerung der hohen Tauern waren. 
   
Die ganze Familie freut sich über den gemeinsamen Ausflug - insbesonders Shanti ist begeistert das sein "Herrl" in Kussreichweite ist und nicht in 3000m als winziger Punkt unter der Wolkenbasis dahinrast.
   

Nach einem Starkwindtask am zweiten Wertungstag gab es zum Abschluss noch perfektes Flugwetter für den dritten Wertungstag mit einer Aufgabe ins kärntnerische Seengebiet, nach Lienz und wieder zurück zum Flugplatz in Mauterndorf. Die USFC Piloten schlagen sich gut und landen im Mittelfeld der Wertung und vor allem sicher auf der gepflegten Graspiste in LOSM. 

Als Fazit stehen neben vielen neuen Freunden aus der Segelflugszene auch noch wertvolle Erfahrungen im Alpensegelflug und nicht zuletzt unbeschreibliche Eindrücke am Boden und im Luftraum des Salzburger Lungaus. 

Ein besonderer Dank geht an Peter Di Bora und seinem Team danken. Ihr Spirit hat das TAL 2017 in Mauterndorf zu einem ganz besonderen Event werden lassen, das uns allen in besonderer Weise in Erinnerung bleiben wird.